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Schritt 6. Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Ganz dieser Redewendung muss die Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber kontrolliert werden. (BetrSichV §3 (7)) Die Gefährdungsbeurteilung ist regelmäßig zu überprüfen. Dabei ist der Stand der Technik zu berücksichtigen. Soweit erforderlich, sind die Schutzmaßnahmen bei der Verwendung von Arbeitsmitteln entsprechend anzupassen. Der Arbeitgeber hat die Gefährdungsbeurteilung unverzüglich zu aktualisieren, wenn sicherheitsrelevante Veränderungen der Arbeitsbedingungen einschließlich der Änderung von Arbeitsmitteln dies erfordern, neue Informationen, insbesondere Erkenntnisse aus dem Unfallgeschehen oder aus der arbeitsmedizinischen Vorsorge, vorliegen oder die Prüfung der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen nach § 4 Absatz 5 ergeben hat, dass die festgelegten Schutzmaßnahmen nicht wirksam oder nicht ausreichend sind. Weiter Aktualisierungsanlässe: bei Neu- oder Umbau von Betriebsanlagen und Einrichtungen,   bei Beschaffung oder Umrüstung technischer Arbeitsmittel, z. B. Werkzeuge, Maschinen,   bei Einführung von gesundheitsgefährdenden Arbeitsstoffen,   bei Einführung oder wesentlichen Änderungen von Arbeitsverfahren und -abläufen,   bei Änderungen der Mitarbeiterstruktur,   nach Arbeitsunfällen oder Beinaheunfällen,   bei Verdacht auf Berufskrankheiten oder auf arbeitsbedingte Verursachung von Erkrankungen,   bei Änderung der Vorschriften.   In einer Vielzahl von Fällen wird es nur gelegentlich notwendig, die vorhandene Gefährdungsbeurteilung zu überprüfen. In manchen Bereichen wird hingegen eine regelmäßige Prüfung unumgänglich sein, z. B. im Baugewerbe auf Baustellen. Hier können sich erfahrungsgemäß häufiger wesentliche Änderungen, z. B. beim Einsatz von Arbeitsmitteln oder Arbeitsabläufe, ergeben. In solchen Fällen ist eine Pflichten des Unternehmers Überprüfung der vorhandenen Gefährdungsermittlung erforderlich. Entsprechend den Ergebnissen der Beurteilung muss gegebenenfalls eine Anpassung der Arbeitsschutzmaßnahmen erfolgen. *Quelle: DGUV Regel 100-001*      

Hallo liebe interessierte, Ich möchte euch hier ein paar Hintergrundinformationen zum: Gefährdungsfaktor – Absturz Was ein Gefährdungsfaktor ist lest ihr hier. 1. Definitonen Gefahr: Gefährdung ist die Möglichkeit des Zusammentreffens von Gefahrenquelle und Mensch. Es ist nicht erforderlich, dass eine Verletzung oder Krankheit ausgelöst wird. Absturz: Absturz ist das Herabfallen von Personen auf eine tiefer gelegene Fläche oder einen Gegenstand. Als Absturz gilt auch das Durchbrechen durch eine nicht tragfähige Fläche oder das Hineinfallen und das Versinken in flüssigen oder körnigen Stoffen. Abstürze sind möglich aufgrund natürlicher oder baulicher Gegebenheiten, z. B. in Arbeitsstätten, oder bei Benutzung von Arbeitsmitteln. Das Thema Absturz ist deshalb im Arbeitsschutzrecht sowohl in der Arbeitsstättenverordnung als auch in der Betriebssicherheitsverordnung Regelungsinhalt. Abstürze sind vor allem wegen der Schwere der Verletzungen ein Unfallschwerpunkt. In den letzten Jahren lag der Anteil der tödlichen Absturzunfälle an der Gesamtzahl der tödlichen Arbeitsunfälle bei circa 10 %. Sturz: Ist das hereinfallen in die PSA gegen Absturz, wobei die Person nicht aufschlägt. Des wegen heißt es ja auch PSA gegen ABSTURZ, weil ein hereinfallen immer noch möglich ist. Die Schutzausrüstung verhindert (bei richtiger Anwendung) das Aufkommen. Reinfallen geht wie gesagt, leider immer noch. Absturzkante: ist die Kante, über die Beschäftigte abstürzen können sie ist definiert als Kante zu einer mehr als 60° geneigten Fläche (z.B. einer Dachfläche), Übergang einer durchtrittsicheren zu einer nicht durchtrittsicheren Fläche, Übergang von Flächen mit unterschiedlichen Neigungswinkeln von einer bis zu 20°geneigten Fläche zu einer mehr als 60° geneigten Fläche oder die gedachte Linie an gewölbten Flächen,ab der der Neigungswinkel einer Tangente größer als 60° ist Absturzhöhe: ist der senkrechte Höhenunterschied zwischen der Standfläche der Beschäftigten an Arbeitsplätzen und Verkehrswegen bzw. der Absturzkante und der angrenzenden tiefer liegenden ausreichend großen und tragfähigen Fläche(Auftrefffläche). Eine Gefährdung durch Absturz liegt bei einer Absturzhöhe von mehr als 1,0m vor! Abrutschen: ist ein unkontrolliertes Abgleiten von Beschäftigten bei Arbeiten auf geneigten Flächen (z.B. aufgrund der Neigung oder der Beschaffenheit der Standfläche) über eine Absturzkante. Absturzsicherung: ist eine zwangsläufig wirksame Einrichtung, die einen Absturz auch ohne bewusstes Mitwirken der Beschäftigten verhindert, z.B.eine Umwehrung (siehe auch Punkt 3.8 ASR 2.1) oder Abdeckung. Auffangeinrichtung: ist eine zwangsläufig wirksame Einrichtung, die abstürzende Beschäftigte auch ohne deren bewusstes Mitwirken auffängt und vor einem weiteren Absturz schützt, z.B. Schutznetz, Schutzwand oder Schutzgerüst Individuelle Schutzmaßnahmen: dienen dem Schutz vor Absturz einzelner Beschäftigter oder dem Auffangen abstürzender Beschäftigter, z.B. Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz(PSAgA) Umwehrung: ist eine Einrichtung zum Schutz der Beschäftigten gegen Absturz, z.B.Brüstung, Geländer,Gitter oder Seitenschutz. Im Gegensatz zum meist durchbrochenen Geländer handelt es sich bei einer Brüstung um eine geschlossene, in der Regel massiv ausgeführte Wandscheibe bzw. im Fall der Fensterbrüstung um einen Teil einer Außenwand. Gefahrenbereiche: sind Bereiche, in denen Beschäftigte nicht durch bauliche Maßnahmen vor einer Gefährdung durch Absturz oder herabfallende Gegenstände geschützt sind. Herabfallende Gegenstände: sind auch solche Materialien, die umstürzen, abgleiten, abrollen oder auslaufen können. Durchtrittsicher sind Bauteile, die beim Betreten nicht brechen und durch die Beschäftigte nicht hindurch stürzen können. Nicht durchtrittsichere Bauteile können z.B. sein: Faserzement Wellplatten, Asbestzement, Wellplatten, Bitumen, Wellplatten, Dachoberlichter (z.B.Lichtplatten, Lichtbänder,Lichtkuppeln), lichtdurchlässige Dächer (z.B. Glasdächer,Dächer aus Kunststoff), Verglasungen (z.B. Shed-Dächer) oder-Solar-, Photovoltaikelemente.   2. Art der Gefährdungen und deren Wirkungen Abstürze entstehen durch Zusammenbrechen oder Durchbrechen eines hoch gelegenen Standplatzes (unzureichende Tragfähigkeit); dies kann ausgelöst werden durch das Einwirken zu großer Kräfte, zum Beispiel Überlastung durch Personen und/oder Gegenstände (Werkzeuge, Material), Sturm, Kollision mit Kranen oder Baumaschinen, Materialversagen, zum Beispiel durch unzureichende Dimensionierung der Gesamtkonstruktion oder einzelner Teile (z. B. nicht durchtrittsichere Bauteile), durch Verschleiß oder Korrosion. Umkippen, Wegrutschen oder Wegrollen eines hoch gelegenen Standplatzes (unzureichende Standfestigkeit); Beispiele sind: – Umkippen eines Gerüsts – Wegrutschen einer Leiter – Wegrollen einer fahrbaren Arbeitsbühne – Verrutschen einer Abdeckung über einer Bodenöffnung Fallen, Kippen oder Rutschen einer Person über eine beziehungsweise von einer Absturzkante (sicherheitstechnische Einrichtungen fehlen oder werden nicht wirksam); der Absturz kann zum Beispiel ausgelöst werden durch – zu weites Hinauslehnen, – Angestoßen werden, – Stolpern, Ausrutschen, – fehlende Wahrnehmung einer Absturzkante, – Gesundheitsstörung. Unfallbegünstigend können die auszuführenden Tätigkeiten sowie das Arbeitsumfeld wirken, zum Beispiel durch Zwangshaltungen, Heben und Tragen schwerer Lasten, Witterung oder unzureichende Sichtverhältnisse 3. Grenzwerte, Beurteilungskriterien Entscheidend für die Schwere eines Unfalls ist neben der Absturzhöhe unter anderem die Beschaffenheit der tiefer liegenden Fläche (Auftrefffläche). So sind bei einem Absturz, zum Beispiel auf harte, pfahlförmige oder scharfkantige Oberflächen, schwere oder tödliche Verletzungen auch bei geringen Absturzhöhen möglich. Absturzhöhe ist der senkrechte Höhenunterschied zwischen der Standfläche bzw. der Absturzkante und der angrenzenden tiefer liegenden ausreichend großen und tragfähigen Fläche (Auftrefffläche). Durch Absturz können auch Gefährdungen durch Hineinfallen und das Versinken in flüssigen oder körnigen Stoffen bestehen. Neben der Gefahr des Ertrinkens oder Erstickens können weitere Gefährdungen aufgrund chemischer oder physikalischer Eigenschaften des jeweiligen Stoffs bestehen. Nach ASR A2.1 wird davon ausgegangen, dass eine Gefährdung durch Absturz besteht, wenn eine Absturzhöhe von mehr als 1,0 m vorhanden ist. Gefährdungsbeurteilung: Bereits bei geringeren Absturzhöhen sind Gefährdungsbeurteilungen erforderlich, wenn sich Arbeitsplätze und Verkehrswege 0,2 bis 1,0 m oberhalb einer angrenzenden Fläche befinden oder die Gefährdung des Abrutschens besteht. Abrutschen ist das unkontrollierte Abgleiten auf geneigten Flächen über eine Absturzkante. Unabhängig von Absturzhöhen ist eine Gefährdungsbeurteilung erforderlich, wenn die Gefährdung des Hineinfallens oder Versinkens in Stoffen besteht. Grundlagen für die Ermittlung und die Bewertung der Absturzgefährdung für die jeweilige Tätigkeit sind in TRBS 2121 und in ASR A2.1 beschrieben. Bei der Gefährdungsbeurteilung sind insbesondere zu berücksichtigen die räumlichen und betrieblichen Gegebenheiten, die Absturzhöhe, die Beschaffenheit der tiefergelegenen Auftrefffläche: zum Beispiel – Schüttgüter (versinken, ersticken), – Wasser (versinken, ertrinken), – Beton (harter Aufschlag), – Bewehrungsanschlüsse (aufspießen), – Behälter mit Flüssigkeiten (versinken, ertrinken, Gefährdungen durch Flüssigkeit), – Gegenstände oder Maschinen einschließlich deren bewegter Teile auf der Auftrefffläche, die Beschaffenheit des Standplatzes (Neigungswinkel), der Standfläche (zum Beispiel Rutschhemmung, Ebenheit), der Abstand zur Absturzkante, Art, Umfang und Häufigkeit der auszuführenden Tätigkeit, körperliche Belastung: zum Beispiel – Arbeiten mit Zwangshaltungen, – Benutzung von Werkzeugen, – Mitführen von Lasten, – körperlich leichte oder schwere Arbeiten, – kurzzeitige oder lang anhaltende, – einmalige oder häufige Tätigkeiten. Beschaffenheit der Arbeitsumgebung: zum Beispiel – Sichtverhältnisse und Erkennbarkeit der Absturzkante (Beleuchtung, Tageszeit, Blendwirkung durch helle Flächen oder Gegenlicht, Markierungen), – Witterungseinflüsse (Sturm, Eis und starker Schneefall), – Vibration, – äußere Krafteinwirkungen, – gleichgewichtsbeeinflussende Faktoren. 4.  Arbeitsschutzmaßnahmen Rangfolge von Arbeitsschutzmaßnahmen Bei der Rangfolge von Arbeitsschutzmaßnahmen sind die Grundsätze des § 4 Arbeitsschutzgesetz zu berücksichtigen. Bauliche und technische Maßnahmen haben Vorrang vor organisatorischen und individuellen Maßnahmen (T-O-P Prinzip). […]


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Bei Überprüfungen der Schrauben an den Produkten „Conecto“, „Conecto Small“und „Conecto Swivel“ hat der Hersteller EDELRID einen Warnhinweis veröffentlicht. Festgestellt wurde: viele der kontrollierten Schrauben keiner jährlichen Überprüfung unterzogen wurden, einige Schrauben beschädigt waren (eine Beschädigung ist nur durch eine Überprüfung des Drehmoments feststellbar), von Benutzern nachträglich Schrauben verbaut wurden, die nicht der geforderten Festigkeitsklasse entsprechen. Durch die fehlerhaften Schrauben (sicherheitsrelevantes Bauteil) wird die Festigkeit des Produkts schwer gemindert und kann zum Versagen des Produktes führen. EDELRID weißt darauf hin das die Schraubverbindungen:  mit korrekten Drehmoment angezogen sind regelmäßig kontrolliert werden richtige Schrauben verbaut sind Die Produkte sind nicht nur Einzelware sondern  auch in Systemen verbaut. Diese Systeme sind ebenfalls zu überprüfen. Kunden können kostenlos Ersatzschrauben bei EDELRID anfordern. (Ersatzschrauben sind schwarz beschichtet und somit eindeutig zu Identifizieren) Herstellerfirma: EDELRID Produkte: Conecto, Conecto Small ,Conecto Swivel und Systeme wo diese Produkte verbaut sind EDELRID Systeme die ebenfalls zu prüfen sind Link zu EDELRID Warnhinweis

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